Vorgeschichte

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Im Rahmen der Aufbauarbeiten anlässlich der Ausstellung „Museum as Muse: Artists Reflect“ im Museum of Modern Art in New York habe ich das Schubladenmuseum 1999 nach langer Zeit wiedergesehen. Dabei konnte ich feststellen, dass eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Werken einen restauratorischen Dienst nötig hätte.

Im Juli 2008 trat Nathalie Bäschlin, Dozentin der Berner Fachhochschule für Konservierung und Restaurierung, an mich heran – ich habe ihr damals von dem "Desaster" erzählt - und meinte, wie wunderbar dieses Objekt doch für die Restauratorenschule wäre. Sie ist die Sache zusammen mit dem Kunsthaus Zürich angegangen und mit Unterstützung der Julius Bär Stiftung haben sie gemeinsam das Projekt Realität werden lassen.

Ich danke Nathalie dafür sehr herzlich und verleihe ihr den "Spiritus Rector".

Herbert Distel, Jan. 2010